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Stefan Merkt

Stefan Merkt MT Galerie Berlin Kunst

Seit April 1989 erschafft Stefan Merkt seine Kunstwerke aus gewöhnlichen Briefmarken. Mosaikartig werden von ihm hunderte dieser bunten Postwertzeichen zusammengefügt und übermalt. Den Berliner Künstler interessieren dabei weniger die Informationen der Marke als deren Farben, Formen und Strukturen.

Die Verwendung der Marken bringt dabei einen Verfremdungseffekt von besonderem Reiz mit sich, der zum Hingucken verführt. Bekannte Darstellungen erscheinen ganz neu – ob Comics oder Ikonen der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts. Stefan Merkt Themenvielfalt spiegelt Leben in zahlreichen Facetten: Liebe, Lust und Leidenschaft, Mode und Filmstars, Zilles Milljöh, Comic-Helden, Märchenszenen oder die graphische Zerlegung der Großstadt in Stadtplänen. Seine Kunst beliebt immer menschlich, manchmal ironisch, augenzwinkernd und stets mit einem wachen Blick auf Welt und Umwelt. Die Stampagen bedienen eher die leisen Töne … nicht anklagend, mahnend oder provozierend. Sie sind im besten Sinne sympathisch, vor allem erfreuen und berühren sie, den Betrachter.

Mit bundesweiten Ausstellungen in Kulturforen, Cafés, Hotels, kleinen Galerien, Arztpraxen, einem Fitnessstudio, einem schwäbischen Kuhstall, einer Sauna oder einer Charlottenburger Kirche und den dazugehörigen Publikationen erreicht Merkt immer wieder Menschen, die nicht nur in Museen oder Galerien anzutreffen sind … und bringt ihnen große Kunst aus kleinen Marken näher. Im April 2017 feiert Stefan Merkt in Berlin seine 850. Ausstellung.

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